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Auf dem Antiesenradweg durch das Innviertel

Panorama, soweit das Auge reicht: Entlang des Antiesenradwegs zeigt sich das Innviertel von seiner schönsten Seite. Foto: OÖ Tourismus, Andreas Röbl

18.03.2021

Die eindrucksvolle Landschaft des Innviertels lässt sich auf dem Fahrrad ganz wundervoll erkunden.

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Das Innviertel bietet viele wunderschöne Radstrecken. Eine davon ist der Antiesenradweg R23. Dieser ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Er schlängelt sich durch die Hügellandschaft des Innviertels von Reichersberg bis nach Geboltskirchen.

Auftanken

Bevor man sich in Sattel schwingt, empfiehlt sich ein Besuch des Augustiner Chorherrenstifts in Reichersberg. Der barocke Herrengarten lädt zum Verweilen ein und mit voller Energie kann die Radtour dann beginnen. Über Antiesenhofen taucht man in das Tal der Antiesen ein, in dem man auf verkehrsarmen Straßen St. Martin erreicht.

Dieser Ort wird von der Antiesen in ein „Diesseits“ und „Jenseits“ geteilt. Vorbei geht es am Kreuzweg des Kalvarienberges, dem Schloss der Familie Arco-Zinneberg und an vielen typischen Innviertler Bauten.

Kultur und Pause

Ein perfekter Platz für eine kleine Verschnaufpause ist Utzenaich, ein malerischer, kleiner Ort, der von der Landwirtschaft geprägt ist. Hier lohnt sich etwa ein Abstecher in die Pfarrkirche, um den neugotischen Hochaltar zu bewundern.
 

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Etwas abseits der Antiesen geht es weiter nach Aurolzmünster, das für sein zwischen 1691 und 1711 erbautes, prunkvolles Barockschloss berühmt ist. Die Ursprünge des bereits im Jahr 1406 zum Markt erhobenen Ortes gehen bis ins Jahr 800 nach Christus zurück, als sich Mönche des bayerischen Klosters Niederaltaich in der fruchtbaren Gegend des Antiesentals niederließen.

Bezirkshauptstadt

Nach weiteren sieben Kilometern erreicht man die Bezirks- und Messestadt Ried. Sie war über sieben Generationen lang die Heimat der berühmten Bildhauerfamilie Schwanthaler. Die Werke aller Generationen und Stilepochen sind im Museum „Innviertler Volkskundehaus“ am Kirchenplatz ausgestellt.

Anschließend führt der Antiesenradweg über Hohenzell nach Haag am Hausruck, wo etwa der Erlebnisberg Luisenhöhe mit seinem „Weg der Sinne“, dem Aussichtsturm oder dem Hochseilpark für Abwechslung sorgt.

Am Ziel

Das Etappenziel nach eindrucksvollen 42 Kilometern bildet Gebotskirchen. Hier mündet der Antiesenradweg in den Trattnachtalradweg. Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann auf dem Inntalradweg, dem Römerradweg oder dem Trattnachtalradweg seine Tour fortsetzen.

DER ANTIESENRADWEG R23

Start: Reichersberg
Ziel: Geboltskirchen
Länge: 42 Kilometer
Strecke: asphaltiert und gut befestigt auf Radwegen, Nebenstraßen und Güterwegen, leichte Steigungen im Hausruckgebiet; für alle Räder geeignet
Beschilderung: R23, grün-weiße Schilder in beiden Richtungen
Tipp: für Familien gut geeignet