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Aus 126 Lehrberufen können die jungen Leute im Bezirk Kirchdorf wählen

Auf den Berufserlebnistagen konnte viel ausprobiert werden. Foto: Thomas Brunner

11.11.2021

Die guten Zukunftsaussichten mit einer Lehre müssen Jugendlichen aufgezeigt werden. Dazu können Angebote wie die Berufserlebnistage und Schnuppermöglichkeiten beitragen, aber auch Eltern, Großeltern und Geschwister.


Am 5. und 6. November 2021 war es endlich wieder so weit: Über 40 Betriebe aus dem Bezirk Kirchdorf stellten unter dem Motto „Eini ins Lebn´“ auf den Berufserlebnistagen in der Stadthalle Kirchdorf ihre Lehrberufe vor. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich aber nicht nur über die verschiedenen Tätigkeiten informieren, sondern durften diese auch gleich ausprobieren. „Für die richtige Berufswahl braucht es das persönliche Gespräch vor Ort“, ist WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller überzeugt. „Gleichzeitig geht es bei diesem Event auch darum, die Berufe zu erleben.“ 
   

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Die Berufserlebnistage spielen eine bedeutende Rolle in der Ausbildungsfindung. Viele heutige oder ehemalige Lehrlinge haben sie besucht und aufgrund der intensiven Gespräche – verbunden mit Schnuppertagen – ihren Ausbildungsbetrieb gefunden. „Vor allem Schülerinnen und Schüler konnten sich gemeinsam mit den Eltern ein Bild über regionale Ausbildungsbetriebe machen“, so WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas, der gemeinsam mit einem Team die Veranstaltung plante und abwickelte.

Lehrlinge als Zukunftsfaktor

Die Vorbereitungen für das Event waren sehr intensiv. Die Organisatoren wollten mit den Berufserlebnistagen schließlich eine positive Bewusstseinsbildung für die Lehrberufe in der Bevölkerung schaffen. Das Gewinnen von Lehrlingen ist für den Lebens- und Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf ein wesentlicher Zukunftsfaktor. Der Verein „FachkräfteZukunftKirchdorf“ fungiert gemeinsam mit der WKO Kirchdorf als Trägerverein der Berufserlebnistage. Regelmäßig analysiert der Vorstand des Vereins die aktuelle Lehrlingssituation im Wirtschaftsstandort.

„Es muss uns gelingen, noch mehr Begeisterung für die Lehre zu schaffen“, so die Vorstandsmitglieder Rene Haidlmair und Manfred Huemer. Der Verein setzt sich intensiv mit dem Thema „Zukunft.Lehre.Fachkräfte“ auseinander. Es geht darum, alle Maßnahmen hinsichtlich der Positionierung der Lehre zu unterstützen. In den letzten Jahren wurden viele Aktionen umgesetzt und die Vorteile der Lehrausbildung vor den Vorhang geholt. Dennoch ist die Anzahl der Lehranfänger gesunken. Heuer konnte dieser Trend erstmals gestoppt und wieder ein leichter Anstieg verzeichnet werden. Mehr als etwa hundert Lehrstellen im Bezirk konnten aber wieder nicht besetzt werden.

Engagierten jungen Leuten steht die Zukunft offen

Aus 126 Lehrberufen können Jugendliche im Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf wählen. Die derzeitige Situation ist für engagierte junge Leute, die eine Lehre machen wollen, voller Zukunftschancen. Was gefordert wird: Basiswissen, Interesse, Engagement und Teamfähigkeit.

Eltern und Lehrer als Verbündete

Für den Wirtschaftsstandort und dessen Lebensqualität ist es wichtig, dass sich genügend Jugendliche für eine Lehrausbildung entscheiden. Daher ist das Bündeln aller Kräfte eine Notwendigkeit. Gerade die Familien und die Pädagogen braucht die Lehre als „Verbündete“.

Super Infos im Netz

In den letzten Jahren wurden viele Möglichkeiten geschaffen, um über Lehrberufe entsprechend zu informieren. Eine gute Übersicht über die vorhandenen Ausbildungsplätze bieten die Seiten ki.jugendundberuf.info und lehrbetriebsübersicht.wko.at. Auf ooe-schnuppert.at findet man aktuelle Infos zu Schnupperplätzen.

AKTUELLE „HITLISTE“ IM BEZIRK: JUGENDLICHE / LEHRBERUFE

268 MetalltechnikerInnen (inkl. aller Module)
80 ElektrotechnikerInnen
63 EinzelhändlerInnen
47 Kfz-TechnikerInnen
45 TischlerInnen (inkl. Tischlereitechnik)
43 Gastrolehrlinge
3 Chocolatiers/Chocolatières
2 FitnessbetreuerInnen
2 AugenoptikerInnen
2 FußplegerInnen
1 Bonbon- & Konfektmacher/in