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Der Sonne schon 1,3 Millionen Kilowattstunden abgewonnen

Das südseitige Dach des Kindergartens Stadt, natürlich auch mit einer PV-Anlage bestückt. Foto: Stadtgemeinde Gmunden

19.03.2021

Die Stadt Gmunden stellt auf LED-Beleuchtung um und gewinnt ihren eigenen Sonnenstrom.


Eishalle und Sporthalle, vier Pflichtschulen und Kindergärten – die Stadt Gmunden ist dabei, auf den Dächern ihrer öffentlichen Gebäude immer mehr Sonnenstrom zu ernten. Gegenwärtig sind Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Kilowatt montiert, die eine recht eindrucksvolle Zwischenbilanz liefern. 1,3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom hat die Stadt bislang produziert.
  

Das entspricht einer Vermeidung von 1120 Tonnen CO2 oder einer Fahrleistung von 6,5 Millionen Kilometern mit einem durchschnittlichen Elektroauto.

Umrüsten auf LED

Auch die Umrüstung auf LED-Leuchtmittel spart immer mehr Strom und Stromkosten. Im Vergleich zum Jahr 2016 hat Gmunden im Vorjahr 34.600 Kilowattstunden weniger für seine Straßenbeleuchtung aufwenden müssen.

Gemessen am Gesamtverbrauch für die Straßenbeleuchtung – 533.016 Kilowattstunden im Jahr 2020 – sind das zwar nur 6,1 Prozent weniger, aber die Kommune muss auch wirtschaftlich denken. Sie entsorgt keine funktionierenden Leuchten, sondern tauscht sukzessive alle defekt gewordenen.

Was ist noch wo möglich?

„In der Vergangenheit haben wir in Gmunden bereits stark auf erneuerbare Energie gesetzt, dies wird selbstverständlich auch in der Zukunft so sein. Momentan wird evaluiert, auf welchen gemeindeeigenen Immobilien weitere PV-Installationen möglich sind“, berichtet Johannes Bamminger, Energie-Referent der Stadt Gmunden.


Oö. Landespreis für Umwelt & Nachhaltigkeit

Um eine Idee besser, um einen Schritt voraus. Das Land OÖ schreibt den Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit aus, der 2021 erstmals eine Klima-Challenge für zukunftsfähige Klima-Ideen sein wird. Hier haben Menschen mit Innovationsgeist die einmalige Gelegenheit, ihre Ideen und Initiativen für eine klimafreundliche Lebensweise einer hochrangigen Jury zu präsentieren.

Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten nicht nur Anerkennung in Form der offiziellen Landespreisurkunde, sondern echte Unterstützung, um ihre Ideen und Visionen den entscheidenden Schritt vorwärts zu bringen: Neben 30.000 Euro Gesamtpreisgeld bietet das Land OÖ auch ein Mentoring für die Preisträgerinnen und Preisträger. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Soziales und Kunst helfen den Siegerprojekten durch Beratung und Vernetzung mit möglichen Partnern aus den Startlöchern. Das Land OÖ will damit innovativen Pilotprojekten zu Wachstum und Verbreitung verhelfen, die im Kleinen bereits umgesetzt sind. Klima-Landesrat Stefan Kaineder erklärt: „Oberösterreichs Umweltpolitik lebt ganz stark vom Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, vieler Pioniere, vieler Vorreiter/innen. Mit dem Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit und der Klima-Challenge wollen wir diese in ihrem Engagement bestärken und viele dazu auffordern, hier weiterzuarbeiten. Mit der Klimakrise steht uns die größte Herausforderung in der Menschheitsgeschichte bevor. Wir brauchen daher Innovationsgeist und Pionierarbeit auf allen Ebenen.“ Bis 23. April bewerben unter: www.land-oberoesterreich.gv.at/umweltpreis.html