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Digitale Müllerkennung entwickelt

Die Mülltonnen wurden mit einem Chip ausgestattet. (Marktgemeinde)

7.04.2021

Die Entleerungen der Müllabfuhr werden in Wolfern digital erfasst und verrechnet


Eine ressourcenschonende und Sicherheit gebende Infrastruktur ist Basis für eine positive Weiterentwicklung der Gemeinde. In diese wird in Wolfern investiert. So wurde im vergangenen Jahr unter Federführung der Gemeinde das digitale Müllerkennungssystem MÜKE entwickelt, das Geld und CO2 einzusparen hilft.

Die Entleerungen der Müllabfuhr werden nun digital erfasst und verrechnet. Die Wolferner Bürger haben es nun selbst in der Hand, die Kosten durch Trennen und vor allem durch Müllvermeiden beim Einkauf auf ein Minimum zu senken. Gemeinsam mit der Firma ESA als Entwickler von MÜKE und der Firma Waizinger als Entsorger hat die Gemeinde eine praktikable Lösung gefunden. Alle Tonnen wurden mit RFID-Karten gekennzeichnet und das Fahrzeug des Entsorgers mit einem Lesegerät für diese Karten ausgestattet.

Damit wird jede Entleerung aufgezeichnet und mittels einer Schnittstelle werden die Daten in das Verrechnungsprogramm der Gemeinde integriert. So können die tatsächlichen Entleerungen weiterverrechnet werden. Mit MÜKE ergeben sich noch viele weitere Vorteile. Zeitpunkte der Entleerung und Abfuhrintervalle können jederzeit ermittelt werden. Damit können Routen optimiert und Fahrten eingespart werden, was die Umwelt zusätzlich entlastet.

MÜKE ist in jeder Gemeinde einsetzbar und eine zweite Gemeinde ist bereits in das System eingestiegen.