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Versorgung auf höchstem Niveau

Der sogenannte O-Arm übermittelt noch während eines Eingriffs dreidimensionale Bilder und ermöglicht so ein hochpräzises operatives Vorgehen. Fotos: PEK Steyr

25.02.2021

Die unfallchirurgische Abteilung am PEK Steyr arbeitet rund um die Uhr

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Es ist fünf Uhr früh im modern ausgestatteten Schockraum der Steyrer Unfallchirurgie: In einer der beiden Kojen wird ein schwerverletzter Patient von einem Team aus Spezialistinnen und Spezialisten der Unfallchirurgie akut erstversorgt. Dem bestens eingespielten Team steht modernste technische Ausstattung zur Verfügung, um so die bestmögliche Versorgung zu garantieren. 24 Stunden am Tag werden hier akut- und schwerverletzte Patienten vom Team der Unfallchirurgie versorgt.

Eine Stunde später folgt die Dienstübergabe. Der Nachtdienst trifft auf den Tagdienst und spricht unter anderem über den Schockraumpatienten und dessen weitere Therapie. Unter der Leitung von Primar Wolfgang Riedelberger werden an der Schwerpunktabteilung von mehr als 20 Ärzten und 73 Pflegemitarbeitern jährlich rund 3800 stationäre und 61.000 ambulante Patienten versorgt. Das Behandlungsangebot deckt das gesamte Leistungsspektrum der Unfallchirurgie ab. Dazu zählen die Versorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen, der Wirbelsäule, des Stamms und der Extremitäten sowie wiederherstellende Eingriffe nach Verletzungen wie zum Beispiel Prothesenversorgungen.
    


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„Dank der modernen technischen Möglichkeiten können Operationen sehr patientenschonend mit geringen Komplikationsraten durchgeführt werden.“

Wolfgang Riedelberger, Primar an der Unfallchirurgie des PEK Steyr


8.00: Spezialambulanz öffnet

Die ersten Spezialambulanzen öffnen um 8. Uhr ihre Türen für Patienten. Neben der 24-Stunden-Versorgung Frischverletzter bestehen an der Unfallchirurgie Steyr Spezialambulanzen für Patienten mit sämtlichen Problemen an Wirbelsäule, Schulter, Hand, Knie und Fuß. Eine ärztliche Zuweisung und telefonische Anmeldung sind für einen Termin in einer der Spezialambulanzen Vorrausetzung und garantieren die Begutachtung durch einen ausgewiesenen Spezialisten.

Jährlich werden an der Abteilung zwischen 4000 und 4500 Operationen durchgeführt. Im OP ist die Abteilung überdurchschnittlich gut ausgestattet, zum Beispiel ist eines von österreichweit nur sieben intraoperativen CT-Geräten hier in Verwendung. Der sogenannte O-Arm übermittelt noch während eines Eingriffs dreidimensionale Bilder und ermöglicht so ein hochpräzises operatives Vorgehen. In Kombination mit dem O-Arm können Instrumente und Implantate computerunterstützt navigiert werden.

Auch das erhöht die Präzision, ermöglicht die Operation über kleine weichteilschonende Zugänge und hilft unnötige Röntgenstrahlung einzusparen. Die sonst nicht überall mögliche Verwendung eines Operationsmikroskops bei verschiedensten Eingriffen an der Wirbelsäule, am Becken und in der Nerven- und Gefäßtraumatologie ist ein weiteres qualitätssteigerndes Merkmal der Unfallchirurgischen Abteilung des Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikums Steyr.
   

Fächerübergreifend
   

Eine optimale Patientenversorgung kann niemals für sich alleine erreicht werden. Die Größe des PEK Steyr ermöglicht die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Disziplinen zum Wohle der Patienten. Beispielhaft dafür die Anästhesie und Intensivmedizin, die nicht operativen Fächer, aber auch die Kinderabteilung und in der Nachbetreuung die Physikalische Medizin.

Die Zahl älterer und sehr alter Patienten und Patientinnen steigt ständig. Diese benötigen ebenso wie zum Beispiel Kinder ein besonders sorgsames Vorgehen. Für beide Altersgruppen hat die Abteilung sehr große Erfahrungswerte und durch die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Sierning ist besonders bei älteren Patienten eine optimale Nachsorge gewährleistet.