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Eintauchen in die Welt der Forschung in Steyr

Bei der Langen Nacht der Forschung 2022 können Kinder im TIC Steyr programmieren und 3D drucken. Foto: TIC Steyr

13.05.2022

Elf Aussteller laden zum Mitmachen und Entdecken ein


Bei freiem Eintritt öffnen Forschungsinstitutionen, Universitäten, Hochschulen, Kliniken und Unternehmen zur Langen Nacht der Forschung österreichweit ihre Tore. In Steyr spannen die Bildungseinrichtungen HAK Steyr, BRG Steyr und FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management einen Bogen von vorwissenschaftlichen Arbeiten an den Schulen bis zur Spitzenforschung an der Fachhochschule. Die Unternehmen Bioenergie Steyr, BMW Group Werk Steyr, Cosmo Consult, ESS, Profactor, Steyr Automotive und TIC Steyr gewähren Einblicke von der Grundlagenforschung bis hin zu Leitprojekten der anwendungsorientierten Forschung und erfolgreichen Innovationen. Auch der Verein Steyr-Werke ist dabei und führt in die Möglichkeiten des Makerspace ein. 

Bei der Langen Nacht der Forschung treten Wissenschaft und Forschung in Dialog mit der Gesellschaft – auf innovative, verständliche und unterhaltsame Weise. Erfahren Sie mehr über Roboter, 3D-Scan und 3D-Druck, Augmented Reality und virtuelle Realität, künstliche Intelligenz, Zero Emissionen und Green Deal, die Mobilität der Zukunft, Simulationen, Datenspeicherung, interkulturelle Unterschiede, Logistik und Produktionsplanung und vieles mehr. Auch Bürgermeister Markus Vogl freut sich auf die Lange Nacht der Forschung 2022: „Dieser Abend bietet insbesondere jungen Menschen eine optimale Gelegenheit, in Unternehmen und ihre spannenden Forschungsfelder hineinzuschnuppern. Forschung wird hier hautnah und lebendig vermittelt.“ Das TIC Steyr, Kooperationspartner der Langen Nacht der Forschung, hat für 2022 ebenfalls besondere Highlights geplant. „Vorab sei nur verraten, dass wir hier ein CoderDojo Special planen“, sagt Geschäftsführerin Daniela Zeiner. 

Steyr Automotivie

Wissenschaft als Erlebnis

Das größte Event für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum präsentiert sich wieder mit einem vielfältigen Programm.

Bei freiem Eintritt an über 250 Standorten in ganz Österreich geben Wissenschaftler aus allen Disziplinen Einblicke in ihre Arbeit und vermitteln Forschung hautnah.

Fragen und Antworten

Wie sieht ein Herzinfarkt „von innen“ aus? Wie funktioniert eigentlich Beamen? Welche Folgen hat der Klimawandel auf die Tierwelt? Wie funktioniert Kreislaufwirtschaft? Die Lange Nacht der Forschung bietet die Möglichkeit, in ganz Österreich mit Menschen in Wissenschaft und Forschung in Kontakt zu treten und diese und viele weitere spannende Fragen zu diskutieren, zu entdecken und zu erleben.

Programm vor Ort

Nach der rein digitalen Langen Nacht der Forschung im Jahr 2020 wird es heuer wieder an über 250 Ausstellungsstandorten in allen neun Bundesländern mit mehr als 2000 Stationen ein umfangreiches Vor-Ort-Programm geben. Ergänzt wird das Programm durch vielfältige digitale Programmpunkte, wie aufschlussreiche Erklärvideos, Live-Experimente oder digitale Diskussionsrunden.

Austausch

Universitäten, Fachhochschulen, forschungsintensive Unternehmen, außeruniversitäre Forschungsinstitutionen, Industriebetriebe und andere wissenschaftliche Einrichtungen sowie zahlreiche innovative Einzelunternehmen präsentieren ihre Forschungsaktivitäten und neuesten Erkenntnisse in so vielfältigen Fachgebieten wie Astronomie, Game Design, Biodiversitätsforschung oder Literaturwissenschaft. Dabei stehen Unterhaltung und Austausch auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Das vielfältige Programm richtet sich an neugierige Personen jeden Alters. Auch das Ausprobieren und Entdecken kommt nicht zu kurz. Kinder und Jugendliche sollen für Forschung begeistert werden. Die wichtige Rolle der Forschung für aktuelle Themen wie Gesundheit oder Klimaschutz soll vermittelt werden. Forschung aus Österreich wird sichtbar gemacht. Berührungsängste mit der Wissenschaft und ihren Institutionen sollen abgebaut werden.

Veranstaltet wird die Lange Nacht der Forschung 2022 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit den österreichischen Bundesländern. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) unterstützt die begleitende Kommunikation und Netzwerkarbeit der LNF22.

Stimmen zur LNF22

Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek: „Der Wissenschaft und Forschung kommt eine besondere Verantwortung zu, denn ihre Erkenntnisse sind für Politik und Gesellschaft eine wichtige Grundlage, um nachhaltige Entscheidungen treffen zu können. Mit der Langen Nacht der Forschung wollen wir dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger besser über Wissenschaft informiert sind und sich auch direkt mit Forschenden austauschen können. Insbesondere für Kinder, junge Menschen und Familien bietet diese Veranstaltung eine gute Möglichkeit, die heimische Forschungswelt kennenzulernen und neue, spannende Facetten zu entdecken.“

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Gerade im Kampf gegen die Klimakrise brauchen wir neue Ideen, wirkungsvolle Innovationen und Lösungen. Innovative Menschen in Forschung, Technologie, Innovation bringen eine Vielzahl an kreativen und spannenden Lösungen für eine ,grünere‘ Zukunft ein. Von universitärer Forschung über Start-ups bis hin zu weltweit aktiven Unternehmen – zukunftsfitte Technologien und Forschungsleistungen aus Österreich können sich sehen lassen und stehen bei der Langen Nacht der Forschung im Rampenlicht.“

Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck: „Forschung und Innovation bringen wirtschaftlichen Erfolg. Dahinter stehen aber immer Menschen. Ich wünsche mir, dass diese sichtbarer werden und junge Menschen dazu animieren, in ihre Fußstapfen zu treten. Wir brauchen gerade hier viele kreative und engagierte junge Menschen und vor allem auch Mädchen und Frauen, die gut in Wissenschaft, Forschung und Technik sind. Die LNF bietet eine Gelegenheit hier aktiv zu werden.“

Helga Nowotny, Mitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) und ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrats: „Die LNF bietet die Chance, nicht nur zu zeigen, was Wissenschaft leisten kann, sondern vor allem wie sie es macht, also wie Wissenschaft funktioniert. So kann es gelingen, die Neugier zu wecken, Menschen emotional zu begleiten und die Kluft, die zwischen Wissenschaft und Teilen der Gesellschaft während der Pandemie sichtbar wurde, zu verringern.“