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Stefan-Fadinger-Museum in St. Agatha: Einblick in das Leben der Menschen im 17. Jahrhundert

Stefan Fadingers Spuren führen bis in die Gegenwart. Foto: Alois Ferihumer, Stefan-Fadinger-Museum St. Agatha

18.04.2023

Den Besuchern wird ein wichtiges Thema der oberösterreichischen Landesgeschichte mit Hörstationen und moderner Museumstechnik präsentiert

In St. Agatha führen viele Erinnerungsstätten zurück in die Zeit des Bauernkriegs. Stefan Fadinger, Besitzer des Gutes Hueb zu Fatting am Wald bei der Stauff in Parz, war mit seinem aus Haibach ob der Donau stammenden Schwager Christoph Zeller Oberhauptmann im Oberösterreichischen Bauernkrieg 1626. Zahlreiche Plätze und Stätten wie auch das Gemeindewappen erinnern an den großen Sohn St. Agathas und sein engagiertes Auftreten gegen die Unterdrückung durch die bayerische Obrigkeit und das Aufzwingendes katholischen Glaubens.

Modernes Museum

Mit dem Neubau des Gemeindezentrums in St. Agatha in den Jahren 2007 bis 2009 konnte im Untergeschoß des Neubaus auch ein Stefan-Fadinger-Museum verwirklicht und 2009 eröffnet werden. Das Museum wird vom Museumsverein Stefan Fadinger unter der Obmannschaft des früheren Amtsleiters Alois Ferihumer geführt und beleuchtet das Leben Stefan Fadingers sowie das Leben der Menschen im 17. Jahrhundert rund um die Zeit des Bauernkriegs.

Auch dem „Nachleben“ Fadingers ist ein Teil gewidmet, denn in ganz Österreich sind Straßen, Schulen und sonstige Objekte nach Stefan Fadinger benannt – die Spuren Fadingers führen bis in die Gegenwart.

Den Besuchern wird ein wichtiges Thema der oberösterreichischen Landesgeschichte mit Hörstationen und moderner Museumstechnik präsentiert. Auch im 400- Jahr-Gedenkjahr 2026 soll das Stefan-Fadinger-Museumeine wichtige Rolle spielen.

Führungen nach Voranmeldung: Alois Ferihumer, Tel.: +43 677/64501559 E-Mail: heimatforschung@st-agatha.at, Informationen: www.st-agatha.at