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Der Granatzweg in Pram im Hausruckviertel

Entlang des Weges finden sich immer wieder Spielplätze, wie hier am Stausee in Altmannsdorf.  Fotos: www.granatz.at 

2.04.2021

Ein besonderes Wandererlebnis auf den Spuren der Geschichte entlang des ehemaligen Grenzverlaufs.


Der Granatzweg wurde im Jahr 2010 auf Initiative der Marktgemeinde Pram angelegt und lockt seitdem jedes Jahr viele begeisterte Wanderfreunde in diese landschaftlich reizvolle Region. Der Granatzweg in der Gemeinde Pram führt, von Geiersberg kommend, vom Baumhaus in der Waizrödt, über den Kinderwaldspielplatz „Mergelgrube“ bis hin zum Aussichtsturm in Gerhartsbrunn. Informationstafeln entlang des Weges geben Einblick in die bewegte Geschichte zur Zeit der Bauernkriege.
     

Schaper Bandagist - Filiale Grieskirchen

Sehenswert

Vor der Wanderung weiter nach Taiskirchen können in Pram etwa die Freilichtmuseen Furthmühle und Schmid z’Gries, das Schlossmuseum Feldegg, die schöne Pfarrkirche oder aber auch das Bauernkriegsdenkmal auf dem Schulterberg auf eigens beschilderten Rundwegen erkundet werden.

Das „Kapuzinerbankerl“ in Taiskirchen lädt zum Verweilen ein.
Das „Kapuzinerbankerl“ in Taiskirchen lädt zum Verweilen ein.
Das Schmugglerportal in Geiersberg 
Das Schmugglerportal in Geiersberg 

Der Weg ist das Ziel

Nach Taiskirchen folgen die Etappen Dorf an der Pram, Riedau, Zell an der Pram, Altschwendt und Sankt Willibald. Nach Westen schweift der Blick ins Innviertel, nach Osten ins „Landl“. Auf rund 40 Kilometern finden sich viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, Thementafeln und Stationen erklären historische Hintergründe und die Geschichte der Region. Entlang des Granatzweges sind immer wieder Spielplätze angelegt, bei denen Kinder jeden Alters sowohl Abwechslung wie auch Entspannung finden.

Geschichte erleben

Der heutige Verlauf der Bezirksgrenze zwischen Ried im Innkreis und Grieskirchen ist nahezu identisch mit der ehemaligen Grenze. Der alte Grenzverlauf zwischen Bayern und Österreich ist den Menschen in dieser Region immer noch ein Begriff. So werden die Bewohner auf der ursprünglichen bayerischen Seite nach wie vor als „Granatzer“ bezeichnet, was sich von „Granica“, dem altslawischen Wort für Grenze, ableitet.

Alle weitere Informationen zum Granatzweg finden Sie unter www.granatz.at