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Top-Region mit Zukunftschancen

Der Automatisierungsspezialist GTech ist eines der Paradeunternehmen der Region. Foto: GTech/Huss

19.03.2021

Die Lehrlingsausbildung und der verstärkte Fokus auf die IT-Branche sind Erfolgsfaktoren


Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen der Betriebe im Bezirk Kirchdorf. Demenstprechend hat das Thema Lehrlingsausbildung große Bedeutung. Die Region bietet Jugendlichen mit Ambitionen für eine Lehre tolle Chancen. Seit dem vergangenen Spätsommer können jedoch 50 bis 60 Lehrstellen in den Ausbildungsbetrieben nicht besetzt werden. Einerseits sei dies mit der Demografie zu erklären, andererseits mit dem fehlenden Bewusstsein für die damit verbundenen Zukunftschancen. „Es braucht unser aller gemeinsame Anstrengungen, um noch mehr Begeisterung für die Lehre zu schaffen. Lehrlinge sichern letztendlich unsere Lebensqualität“, sagt Klaus Aitzetmüller, Obmann der Wirtschaftskammer Kirchdorf. Insgesamt absolvieren derzeit 954 Jugendliche eine duale Ausbildung.

Zukunft „IT-Branche“

Der IT-Sektor ist die größte Wachstumsbranche. Der Wirtschaftsstandort Kirchdorf legt deshalb auf diesen Bereich künftig den Fokus, denn hier gebe es großen Nachholbedarf. Immer wieder werde in Studien die geringe Ausprägung dieser Branche als Wachstumsbremse dargestellt. „Das ist für Interessierte eine große Zukunftschance“, sagt Aitzetmüller. Vor allem die Lebensqualität der gesamten Region könne hier künftig einen Standortvorteil bieten.

Attraktive Ortszentren

Die Ortszentren sind Lebensadern und bringen wichtige Impulse für die heimische schaft. In Zukunft werde auf die Ortszentren noch mehr zu achten sein. In den vergangenen Monaten sind Teile des Handels und die Gastronomie von den Corona-Maßnahmen schwer getroffen worden. „Für das gemeinsame intakte Leben in den Orten sind diese aber auf alle Fälle entsprechend attraktiv zu gestalten“, sagt Aitzetmüller.

Ein funktionierendes Ortszentrum sei vor allem für die Menschen, die hier leben, von Bedeutung, also für die Mitarbeiter der regionalen Arbeitgeberbetriebe. „Die Gastro und der Handel sind wichtige Nahversorgerfaktoren. Die Auswirkungen von Corona werden hier gewaltige Veränderungen nach sich ziehen. Daher braucht es jetzt das Ziehen von der Bevölkerung am gemeinsamen Strang und bei Konsum- und Investitionsentscheidungen die Regionalität in den Fokus zu setzen“, sagt der WKO-Obmann. Immerhin seien es etwa 3500 Arbeitsplätze, die es hier zu sichern gelte.

„Der Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf hat Zukunft“, davon ist WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller überzeugt. Die Kompaktheit, Übersichtlichkeit und vor allem der Zusammenhalt der Menschen sind wesentliche Erfolgsfaktoren.
 

Foto: Ramsebner
Foto: Ramsebner

"Auch in unserer Branche ist die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten. Die Bedienbarkeit von Geräten mittels Handy-App oder über das Internet sind Standard geworden. Unsere Monteure haben alle einen Laptop oder ein Tablet, um ihre täglichen Bestellungen und Informationen, die sie im Alltag benötigen, einzuholen. Die Grundlage unseres Geschäfts bleibt aber eine gute und solide handwerkliche Ausbildung. Was nützt all die Digitalisierung, wenn die Leitungen, die wir verlegen, nicht dicht sind."

Dietmar Waser, Geschäftsführer der Ing. Dietmar Waser GmbH, Kirchdorf


BLICK IN DIE ZUKUNFT

„Die Menschen bringen sich ein, wenn es um die Zukunft geht“, sagt Klaus Aitzetmüller, Obmann der Wirtschaftskammer Kirchdorf. Der Fokus liegt derzeit unter anderem auf der Ausbildung von Fachkräften und der künftigen Belebung der Ortszentren nach der Corona-Krise. 954 Jugendliche absolvieren im Bezirk derzeit eine duale Ausbildung. Mehr als 50 Lehrstellen können aber nicht besetzt werden.