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Zentrum des Weihnachtsgeschehens

Die berühmte Wallfahrtskirche Christkindl Foto: OÖ.Tourismus/Grössinger

19.11.2021

Spricht man in Steyr über Weihnachten, fällt garantiert der Name „Christkindl“


Der Wallfahrtsort Christkindl ist seit jeher das Zentrum im Steyrer Weihnachtsgeschehen. Seit 1695 pilgern Menschen zum „Gnadenreichen Christkindl im Baum unterm Himmel“, wie der Ort ursprünglich hieß.

Ferdinand Sertl, Steyrer Stadtkapellmeister und Betreuer der Feuerwache, war der Erste. Er hatte eine kleine Wachsfigur des Christkinds in die Höhlung eines Baums gestellt und betete hier um Heilung von der Epilepsie.

Als er geheilt war, kamen so viele Wallfahrer, dass Abt Anselm Angerer von Garsten eine Kirche bauen ließ. Unter Giovanni Batista Carlone begann 1702 der Kirchenbau, der von Jakob Prandtauer vollendet wurde. Heute noch sieht man das Wachsjesukind, das Kreuz und Dornenkrone in den Händen hält, im Altar über dem Tabernakel.

Gleich hinter der Kirche entstand 1950 das Postamt Christkindl. Die Idee stammt von einem Angehörigen der US-Besatzung im Jahr 1946. Heute werden jedes Jahr ca. zwei Millionen Briefsendungen mit dem Weihnachtsstempel bzw. dem Heiligen-3-Königsstempel versehen. Das Postamt ist heuer im Freien auf der Terrasse des Hotel Christkindlwirt von 26. November bis 6. Jänner täglich geöffnet.

Absolute Raritäten sind die Krippen, die es von 26. November bis 6. Jänner im Pfarrhof Christkindl zu sehen gibt. In der mechanischen Krippe von Karl Klauda ziehen 300 Figuren dank einer einzigartigen Mechanik mit Fahrradketten und Wellen durch eine biblische Landschaft, begleitet von der Musik einer böhmischen Walzenorgel. Einzigartig in Österreich ist die Pöttmesser Krippe, eine der größten orientalischen Landschaftskrippen der Welt. Der Eintritt ist nur mit Voranmeldung (ein Tag vor Besuch) in der Pfarrkanzlei von Dienstag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr, telefonisch unter 07252/54622 sowie Samstag, Sonntag und Feiertag per E-Mail an krippenverein.christkindl@gmail.com möglich.